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«Es braucht eine gewisse Ungleichheit, um Wachstum zu erreichen»

Laut Philippe Aghion steht Frankreich vor grossen Problemen. Der Ex-Berater des Präsidenten fordert ein Anreizsystem für Innovationen.

«Es gibt zahlreiche Doppelspurigkeiten», sagt François Hollandes ehemaliger Berater Aghion. Foto: Christophe Petit Tesson (MaxPPP)
«Es gibt zahlreiche Doppelspurigkeiten», sagt François Hollandes ehemaliger Berater Aghion. Foto: Christophe Petit Tesson (MaxPPP)

Sie haben den französischen ­Präsidenten François Hollande beraten. Wie steht es Ihrer Meinung nach um Frankreich?

Die Industrieleistung nimmt weiter ab, die Handelsbilanz verschlechtert sich, die Arbeitslosigkeit ist stark gestiegen, die Ungleichheit nimmt zu, die Leistung des Bildungssystems wird immer schlechter. Diese Entwicklung dauert schon seit 10 Jahren an. Es gab zwar eine Abfolge von linken und rechten Regierungen, aber keine hat die Probleme angepackt. Das muss jetzt getan werden.

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