Zum Hauptinhalt springen

«Es gibt Gründe, warum Banken von den Grundsätzen abweichen»

Wenn Banken Hypotheken vergeben, halten sie sich öfters nicht an die Branchenregeln, so neue Daten. Was muss man sich darunter vorstellen? Dazu Immobilienexperte Stefan Fahrländer im Interview.

Olivia Raths
Überhitzter Immobilienmarkt am Zürichsee: Liegenschaften in Bäch im Kanton Schwyz. (18. Juni 2009)
Überhitzter Immobilienmarkt am Zürichsee: Liegenschaften in Bäch im Kanton Schwyz. (18. Juni 2009)
Gaëtan Bally

Gemäss einer Umfrage der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gehen 40 Prozent der neuen Hypotheken an Kunden, die bei einem Zinsanstieg finanzielle Probleme bekämen. Wie ist das möglich?

Es gibt sicher gute Gründe, warum Hypothekarinstitute von den «harten» Grundsätzen abweichen. Zum Beispiel, wenn der Kunde zusätzlich zum Einkommen ein bestimmtes Vermögen besitzt. Oder wenn jemand in der Momentaufnahme nicht geeignet ist für eine Hypothek, sei es wegen einer Weiterbildung oder weil man wegen kleiner Kinder weniger arbeitet. Längerfristig betrachtet geht die Rechnung jedoch auf. Wenn etwa Hypotheken auf zehn Jahre hinaus zu einem bestimmten Prozentsatz vergeben werden, gibt es entsprechende Amortisationsmöglichkeiten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen