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«Es gibt immer Leute, die unbedingt auf die Reichstenliste wollen»

Stefan Lüscher ist bei der «Bilanz» verantwortlich für die Liste der 300 Reichsten im Land. Er erzählt, wie er recherchiert, wovor sich Reiche fürchten und warum seine Arbeit dieses Jahr besonders harzig war.

Neu dabei: James Ratcliffe zog mit seinem Pharmaunternehmen aus Grossbritannien an den Genfersee. (Bild: vor dem Firmensitz in Rolle)
Neu dabei: James Ratcliffe zog mit seinem Pharmaunternehmen aus Grossbritannien an den Genfersee. (Bild: vor dem Firmensitz in Rolle)
Keystone
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Herr Lüscher, Sie stellen für das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» die Liste mit den 300 Reichsten im Land zusammen. Wie schätzen Sie eigentlich die Vermögen?

Auf ganz unterschiedlichen Pfaden. Am einfachsten ist es, wenn jemand an einem börsenkotierten Unternehmen beteiligt ist. Dann ist der Wert bekannt. Familienunternehmen vergleichen wir mit ähnlich gelagerten kotierten Unternehmen. Bei Immobilien arbeiten wir oft mit Spezialisten zusammen, die für uns schätzen. Am schwierigsten ist es mit Kunst. Manchmal ist der Wert einer Sammlung im Kunstmarkt bekannt, oft müssen wir auch hier Spezialisten befragen. Da ist alles sehr viel Arbeit: 34 Journalisten arbeiten während zwei Monaten an der Liste, mit der Produktion fallen total rund eineinhalb Mannjahre an Arbeit an.

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