Zum Hauptinhalt springen

Euro zum Dollar auf tiefstem Stand seit Januar

Der Euro hat heute weiter unter Druck gestanden. Wichtigster Grund ist die derzeitige Stärke des amerikanischen Dollar, nicht nur gegenüber dem Euro.

Euro unter Beschuss: Die Europäischen Zentralbank in Frankfurt am 10. November 2016.
Euro unter Beschuss: Die Europäischen Zentralbank in Frankfurt am 10. November 2016.
Michael Probst, Keystone

Am Morgen fiel der Euro bis auf 1,0773 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Januar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0904 Dollar festgesetzt. Auch gegenüber dem Franken gab der Euro nach.

Die Gemeinschaftswährung fiel am frühen Morgen kurzzeitig knapp unter die Marke von 1,07 Franken - und damit auf den tiefsten Stand seit August 2015. Später erholte sich der Euro etwas und kostete noch 1,07 Franken.

Wahlprogramm von Trump stärkt Dollar

Seit dem Wahlsieg Donald Trumps hat der US-Dollar, ganz anders als dies erwartet worden war, zu vielen Währungen deutlich zugelegt - auch gegenüber dem Franken. Am Montagmorgen kostete ein Dollar 0,99 Franken.

Analysten erklären die Stärke des Dollars mit dem Wahlprogramm des künftigen Präsidenten, das Steuersenkungen und höhere Staatsausgaben vorsieht. Es gilt als denkbar, dass dadurch Konjunktur und Inflation zumindest übergangsweise angeschoben werden. Derartige Erwartungen spiegeln sich am Kapitalmarkt, wo die Zinsen für US-Anleihen stark gestiegen sind. Davon profitiert der Dollar.

SDA/sep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch