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«Fallen Bomben auf Syrien, könnte der Ölpreis auf 120 bis 127 Dollar steigen»

Der sich abzeichnende Militärschlag in Syrien bewegt die Märkte. Trotzdem dürfen die Auswirkungen auf den Ölmarkt nicht überbewertet werden, sagen Giovanni Staunovo und Jürg de Spindler von der UBS.

Sind noch immer auf der Suche nach Beweisen für mutmasslich eingesetztes Giftgas: UNO-Inspektoren in Syrien.
Sind noch immer auf der Suche nach Beweisen für mutmasslich eingesetztes Giftgas: UNO-Inspektoren in Syrien.
Keystone
Die Nervosität an den Märkten steigt angesichts der Lage in Syrien: Händler an der Rohstoffbörse in Chicago. (Archivbild)
Die Nervosität an den Märkten steigt angesichts der Lage in Syrien: Händler an der Rohstoffbörse in Chicago. (Archivbild)
Reuters
Es gebe keinen Zweifel daran, dass Damaskus chemische Waffen eingesetzt habe: US-Vizepräsident Joe Biden machte am Dienstag die Haltung der USA klar.
Es gebe keinen Zweifel daran, dass Damaskus chemische Waffen eingesetzt habe: US-Vizepräsident Joe Biden machte am Dienstag die Haltung der USA klar.
Keystone
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Herr Staunovo, Herr de Spindler, der Ölpreis ist in den letzten Tagen stark angestiegen. Was ist die Erklärung dafür? Mehrere Faktoren haben dazu beigetragen. Zunächst die Unsicherheit in Syrien: Das erhöhte Risiko eines Militärschlags und die Besorgnis einiger Marktteilnehmer, dass dies zu einer Eskalation in der Region und zu grösseren Rohölproduktionsausfällen führen könnte. Weiter spielt die Situation in Libyen eine Rolle, wo die Produktionsmenge in den vergangenen Tagen aufgrund von Protesten deutlich gefallen ist. Zuletzt sorgt auch die anziehende Konjunktur für Preisdruck: Besonders in China und in den USA hat sich die Nachfrage nach Öl im Juli erhöht. Wir schätzen, dass der Ölpreis aktuell eine geopolitische Risikoprämie von 5 bis 15 Dollar pro Fass beinhaltet

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