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«Fast ein Verkauf der Seele»

Appenzell Innerrhoden hat dank seiner tiefen Steuern viel Geld verdient. Der Ökonom Kurt Schmidheiny sagt, warum der Kanton für diese Strategie langfristig einen hohen Preis bezahlen könnte.

Innerrhoder «Clash of Cultures»: In Appenzell zeigen sich die Folgen der Steuerpolitik – ein Bauernhaus neben einem modernen Mehrfamilienhaus. (11. August 2014)
Innerrhoder «Clash of Cultures»: In Appenzell zeigen sich die Folgen der Steuerpolitik – ein Bauernhaus neben einem modernen Mehrfamilienhaus. (11. August 2014)
Giorgia Müller
Im Hauptort des Kantons wird viel gebaut – allenthalben ragen Kräne in den Himmel. (11. August 2014)
Im Hauptort des Kantons wird viel gebaut – allenthalben ragen Kräne in den Himmel. (11. August 2014)
Giorgia Müller
Verlangt, dass der Kanton den Anteil des nicht-renditeorientierten Wohnungsbaus erhöht: Martin Pfister, Chef der Innerrhoder SP. (11. August 2014)
Verlangt, dass der Kanton den Anteil des nicht-renditeorientierten Wohnungsbaus erhöht: Martin Pfister, Chef der Innerrhoder SP. (11. August 2014)
Franziska Kohler
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Herr Schmidheiny, der Kanton Appenzell Innerrhoden hat in den letzten 15 Jahren mehrmals die Steuern gesenkt und steht heute laut Bilanz besser da denn je. Sehen Sie das auch so? Dem Kanton geht es tatsächlich gut. Er hat kaum Schulden und verzeichnet seit 1990 meistens Bilanzüberschüsse. Er geht mit dem Geld, das er auch durch den nationalen Finanzausgleich bekommt, offenbar haushälterisch um und lebt nicht auf Kosten von zukünftigen Generationen.

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