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«Freie Märkte sind kein Allheilmittel»

Wie kann sich Kuba wirtschaftlich öffnen, ohne in ein soziales Desaster zu schlittern? Der Ökonom Henning Vöpel zum Aufeinandertreffen von Kapitalismus und Kommunismus, von Obama und Castro.

«Die öffentliche Versorgung mit Bildung und Gesundheit darf in Kuba nicht zusammenbrechen», sagt der Ökonom Henning Vöpel über den anstehenden Systemübergang in Kuba: Verkäufer an einem Marktstand in Havanna. (20. Dezember 2014)
«Die öffentliche Versorgung mit Bildung und Gesundheit darf in Kuba nicht zusammenbrechen», sagt der Ökonom Henning Vöpel über den anstehenden Systemübergang in Kuba: Verkäufer an einem Marktstand in Havanna. (20. Dezember 2014)
Keystone
Seit der Revolution in den Sechzigerjahren herrscht in Kuba die Planwirtschaft – jüngst wurden einige Kleingewerbe liberalisiert: Coiffeurladen in Havanna. (27. Februar 2015)
Seit der Revolution in den Sechzigerjahren herrscht in Kuba die Planwirtschaft – jüngst wurden einige Kleingewerbe liberalisiert: Coiffeurladen in Havanna. (27. Februar 2015)
Keystone
Politisch dominiert nach wie vor das Einparteiensystem: Frauen an einem Blumenmarkt in Havanna. (9. April 2015)
Politisch dominiert nach wie vor das Einparteiensystem: Frauen an einem Blumenmarkt in Havanna. (9. April 2015)
Keystone
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Am Rande des Amerika-Gipfels in Panama trafen sich zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren die Aussenminister aus Kuba und den USA. Auch ein historisches Zusammentreffen der Präsidenten Barack Obama und Raúl Castro steht auf dem Programm.

Dem politischen Tauwetter steht ein wirtschaftlicher Reformprozess gegenüber, der in Kuba gerade erst begonnen hat. Kuba muss sich öffnen, muss die Plan- in eine Marktwirtschaft überführen. Über die Schwierigkeit dieses Unterfangens hat sich Redaktion Tamedia mit dem Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Henning Vöpel, unterhalten.

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