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G-20-Minister streiten über die Wechselkurse

Die Schwächung des Yen dürfte am bevorstehenden Treffen in Moskau im Zentrum der Kritik von Schwellen- an Industrieländern stehen. Die G-7-Staaten stehen hinter Japan.

Robert Mayer
Besorgniserregender Sinkflug: Eine Anzeige des Yen-Kurses in Tokyo. (6. Februar 2013)
Besorgniserregender Sinkflug: Eine Anzeige des Yen-Kurses in Tokyo. (6. Februar 2013)
AFP

Wenn sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G-20-Länder, der wichtigsten Industrie- und Schwellenstaaten, am Freitag in Moskau einfinden, dürften die Wechselkurse und die vielerorts heraufbeschworene Gefahr eines internationalen Abwertungswettlaufs das vorherrschende Thema sein. Insbesondere Japan wird sich dabei einige Kritik anhören müssen. Der Vorwurf: Die neue Regierung unter Shinzo Abe habe Japans Notenbank zu einer radikalen Öffnung ihrer Geldschleusen gedrängt, mit dem Ziel, den Yen zu schwächen und damit den eigenen Exporteuren einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

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