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G-7 bemüht sich um Ruhe

Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA hat ein emsiges Treiben in den Hauptstädten der wirtschaftlich gewichtigsten Staaten ausgelöst. Nach einer Telefonkonferenz könnte die G7 heute eine Erklärung abgeben.

Tun sich in der Krise zusammen: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy (links) und der britische Premierminister David Cameron. (hier am 13. April 2011 in Paris)
Tun sich in der Krise zusammen: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy (links) und der britische Premierminister David Cameron. (hier am 13. April 2011 in Paris)
Keystone

Unter dem Eindruck der dramatischen Kurseinbrüche an den Börsen bemühen sich die führenden Wirtschaftsnationen der Welt um eine Beruhigung der Lage. Nach einer ganzen Reihe von Telefonaten führender Eurozonen- Politiker sprach Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der derzeit Vorsitzender der G7 und der G20 ist, gestern Abend auch mit dem britischen Premierminister David Cameron.

Themen sei die Schuldenkrise in Europa und die Bonitätsherabstufung der USA gewesen, teilte ein britischer Regierungssprecher in London mit. Beide Politiker seien sich einig, zusammenzuarbeiten, die Situation genau zu beobachten und in den kommenden Tagen in Kontakt zu bleiben.

Erklärung erwartet

Heute wird zudem mit einer Telefonkonferenz der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrienationen (G7) gerechnet. Im Anschluss werde es möglichweise eine Erklärung geben, verlautete aus japanischen Regierungskreisen.

Innerhalb der G7 wird diskutiert, das für Mitte September geplante Treffen der Finanzminister vorzuziehen. Auch eine Telefonkonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) wird heute erwartet.

Nach Angaben der brasilianischen Regierung wollten sich daneben die stellvertretenden Finanzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer telefonisch zusammenschliessen.

SDA/rub

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