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Geheimoperation Zypern

Strikte Geheimhaltung, kleiner Kreis von Eingeweihten, Wille zum grossen Schlag: Wie der Plan zur Enteignung der zypriotischen Bankkunden überhaupt erst möglich wurde.

Entschieden sich in der Nacht von Freitag auf Samstag für das «Schockszenario»: IWF-Chef Christine Lagarde und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. (15. März 2013)
Entschieden sich in der Nacht von Freitag auf Samstag für das «Schockszenario»: IWF-Chef Christine Lagarde und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. (15. März 2013)
Keystone
Retten, was zu retten ist: Bankkunden versuchten am Samstag in Zypern ihre Konti zu leeren.
Retten, was zu retten ist: Bankkunden versuchten am Samstag in Zypern ihre Konti zu leeren.
Keystone
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Brüssel, Freitagabend, 15. März 2013: Die Eurogruppen-Minister sowie IWF-Chefin Christine Lagarde treffen sich, um über die Rettung des Mittelmeerstaats Zypern zu beraten. Als über dem alten Kontinent die Sonne untergeht, kann sich niemand vorstellen, was sich in den späten Abendstunden am Tisch von Verhandlungsleiter Jeroen Dijsselbloem abspielt. Nicht Lösungen, wie sie für Griechenland, Portugal und Irland implementiert wurden, setzen sich durch. Nein, die Politiker entscheiden sich für das «Schockszenario», wie es Zyprioten später bezeichnen werden.

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