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Gespielte Einigkeit der Euro-Giganten

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nikolas Sarkozy wollen die Eurokrise innert Wochen lösen und demonstrieren Einigkeit. Kaum jemand kauft ihnen das ab.

Erneut wollen sie in Kürze alles gelöst haben: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten Nikolas Sarkozy.
Erneut wollen sie in Kürze alles gelöst haben: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten Nikolas Sarkozy.
Keystone

Wieder versprechen die beiden Staatschefs der führenden Euronationen, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy, die Eurokrise in ein paar Wochen definitiv in den Griff zu bekommen. Wie sie das genau anstellen wollen, dazu hüllten sie sich in Schweigen. Deutlich gemacht haben sie einzig, dass ihr Plan, den sie noch vor dem G20-Gipfel Anfang November vorlegen wollen, eine Rekapitalisierung der Banken enthalten werde – wo sie nötig sei – und eine engere Koordination der Budgetpolitik der Eurostaaten. Zudem legten beide Wert darauf, dass es zwischen Deutschland und Frankreich keine wesentlichen Differenzen zum Vorgehen gebe.

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