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Gigantische Geldwäsche mit virtuellem Geld

Die US-Justiz hat ein Netz von Cyberkriminellen auffliegen lassen. Sie sollen weltweit über sechs Milliarden Dollar an illegalen Geldern reingewaschen haben.

«Grösste Geldwäsche-Ermittlungen aller Zeiten»: Staatsanwälte Mythili Raman und Preet Bharara informieren die Medien. (28. Mai 2013)
«Grösste Geldwäsche-Ermittlungen aller Zeiten»: Staatsanwälte Mythili Raman und Preet Bharara informieren die Medien. (28. Mai 2013)
AFP
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Der New Yorker Generalstaatsanwalt Preet Bharara sprach gestern vor den Medien von einem der grössten je aufgedeckten Fälle von Geldwäscherei. Betrieben wurde der Ring von dem in Costa Rica ansässigen Transaktionshaus Liberty Reserve, das sich einer virtuellen Währung bediente, um die Gelder von kriminellen Organisationen zu verschleiern und zu waschen. Die US-Justiz verglich das Gebilde mit einem «Paypal für Kriminelle«. Liberty Reserve wurde dazu benutzt, Gelder aus Geschäften mit Kinderpornografie-Webseiten sowie dem Drogenhandel zu waschen.

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