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Happige Verluste an den Märkten – Ölpreis schnellt nach oben

Die Zuspitzung der Krise in Syrien hat am Dienstag die Ölpreise kräftig steigen lassen. Die Aktienkurse an verschiedenen europäischen Börsen tauchten jedoch ab.

Wegen Spekulationen auf Nachschubengpässe verteuerte sich ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent um bis zu 2 Prozent auf 112,92 Dollar und kostete damit so viel wie zuletzt Ende Februar. Der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI schoss um 2,5 Prozent nach oben auf ein Vier-Wochen-Hoch von 108,35 Dollar. Viele Anleger gingen auf Nummer sicher und deckten sich mit dem als krisenresistent geltenden Edelmetall Gold ein. Der Preis je Feinunze verteuerte sich um 1 Prozent auf ein Elf-Wochen-Hoch von 1417,84 Dollar.

Auch die Aktienkurse an verschiedenen europäischen Börsen rutschen ab. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, sank im Handelsverlauf um mehr als 1,5 Prozent. Der Schweizer Leitindex SMI tauchte um bis zu 1,78 Prozent, und auch die Aktienmärkte in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien standen unter Druck.

Besonders hart traf es aber die Märkte in der Türkei, dem nördlichen Nachbarland Syriens. Die Börse in Istanbul fiel um fast 2,5 Prozent, die Landeswährung Lira sank zum US-Dollar und zum Euro auf ein Rekordtief. Auch türkische Staatsanleihen verbuchten deutliche Verluste. Entsprechend erhöhte sich der Risikoaufschlag, den Investoren verlangten.

SDA/sam

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