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«Ich hoffe, das ist das Ende der Superreichen»

Es brodelt: In Europa sind Streiks und Proteste zum Alltag geworden. Und das könnte erst der Anfang sein. Soziologieprofessor Ueli Mäder sieht die Ursache der Finanz- und Eurokrise in der herrschenden Ungleichheit.

Die Rosskur im Kampf gegen die Staatsschulden führt in Athen zu schweren Ausschreitungen. Bisher sind drei Tote zu beklagen. Doch auch abseits von Griechenland brodelt es in der Europäischen Union. Die Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg. Und sie sind wütend auf die Politiker. Die Sorge vor gewaltsamen Protesten wächst. Immer wieder haben hohe EU-Beamte davor gewarnt, dass soziale Unruhen in Europa ausbrechen könnten.

Gemäss dem Soziologieprofessor Ueli Mäder sind für die gegenwärtige Krise in Europa vor allem die riesigen Ungleichheiten in der Einkommens- und Vermögensverteilung verantwortlich. Mäder sagt, die Welt werde heute von einem Feudalsystem beherrscht, das von Superreichen und multinationalen Unternehmen geprägt wird. Um künftige Krisen zu verhindern, müsse dieses System beseitigt werden.

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