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Immer mehr Wohnungen stehen leer

Laut BFS stehen landesweit über 40'000 Wohnungen leer – 2,8 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Am meisten stieg die Zahl im Bereich der Neubauten.

Höchster Anstieg der Leerstände bei Neubauwohnungen: Ein Mann besichtigt eine Musterwohnung. (Symbolbild)
Höchster Anstieg der Leerstände bei Neubauwohnungen: Ein Mann besichtigt eine Musterwohnung. (Symbolbild)
Keystone

Die Zahl der leeren Wohnungen hat sich landesweit innerhalb eines Jahres um 1090 Einheiten erhöht. Zwischen Anfang Juni 2012 und Anfang Juni 2013 stieg die Zahl der als leer gemeldeten Wohnungen von 38'920 auf 40'010, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute bekannt gab.

Die Quote unbewohnter, aber auf dem Wohnungsmarkt angebotener Wohnungen erhöhte sich damit im landesweiten Durchschnitt von 0,94 auf 0,96 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg um 2,8 Prozent

Unter den Grossregionen verzeichneten insbesondere die Genferseeregion, die Ostschweiz und Zürich eine Zunahme. Im Grossraum Espace Mittelland sank der Anteil freier Logis innert Jahresfrist am stärksten ab.

Höchster Anstieg bei Neubauwohnungen

14 Kantone verzeichneten steigende Leerwohnungsziffern. Den stärksten Anstieg von 1,57 auf 2,37 Prozent registrierte – wie bereits im Vorjahr – der Kanton Nidwalden. Dort standen im landesweiten Vergleich auch die meisten Wohnungen leer.

Am wenigsten leere Wohnungen wiesen demgegenüber die Kantone Basel-Stadt (0,33 Prozent), Zug (0,35 Prozent), Genf (0,36 Prozent) und Basel-Landschaft (0,37 Prozent) aus. Den grössten Rückgang von 1,18 auf 0,82 Prozent leere Wohnungen meldete laut dem BFS der Kanton Neuenburg.

Auf die Art der Unterkünfte bezogen gab es den höchsten Anstieg der Leerstände bei den Neubauwohnungen. Am Stichtag, dem 1. Juni, wurden 6130 leere Neubauwohnungen, 23,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, gezählt.

Leerstände angestiegen

Die Zahl der leer stehenden Einfamilienhäuser erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 5050. 31'670 Mietwohnungen standen umgekehrt leer, das entspricht einer Zunahme um 750 Einheiten oder 2,4 Prozent. Die Zahl der zum Kauf angebotenen leeren Wohnungen nahm innerhalb eines Jahres um 4,2 Prozent auf 8340 Einheiten zu.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Leerstände in sämtlichen Wohnungsgrössen an. Die meisten Leerwohnungen sind laut dem BFS bei den Drei- und Vierzimmerwohnungen zu verzeichnen, mit 11'900 beziehungsweise 12'040 Einheiten.

SDA/ajk

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