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In der Libor-Affäre richten sich die Blicke auf die US-Notenbank

Nach den britischen Abgeordneten regen sich nun auch jene in den USA. Antworten zum Libor soll die Federal Reserve geben.

Der eine soll demnächst vor den Abgeordneten angehört werden, der andere hat sich schon geäussert: Der US-Finanzminister Timothy Geithner (l.) und der stellvertretende Chef der Bank of England, Paul Tucker (r.). (Archivbilder)
Der eine soll demnächst vor den Abgeordneten angehört werden, der andere hat sich schon geäussert: Der US-Finanzminister Timothy Geithner (l.) und der stellvertretende Chef der Bank of England, Paul Tucker (r.). (Archivbilder)
Keystone

Die politische und aufsichtsrechtliche Aufarbeitung der Libor-Manipulationen zwischen 2005 und 2009 erfasst nach Grossbritannien nun auch die USA. Gemäss Medienberichten will die New Yorker Niederlassung der US-Notenbank Federal Reserve heute Dokumente publizieren über ihren damaligen Kenntnisstand über die Libor-Probleme und wie sie damit umgegangen war. Die Federal Reserve Bank of New York reagiert damit auf Bestrebungen von Kongressmitgliedern, Anhörungen über die Rolle der Notenbank noch im Laufe dieses Monats in Washington zu veranstalten. Zu den Hearings soll auch US-Finanzminister Timothy Geithner aufgeboten werden, der von 2003 bis zur Berufung in die Regierung Obama Anfang 2009 Chef der New Yorker Fed gewesen war.

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