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In der Troika rumort es

Ranghohe EU-Politiker sind der Ansicht, sie brauchen den IWF nicht mehr. Umgekehrt ärgert sich der Währungsfonds über die Euro-Politik. Das Ende einer schwierigen Freundschaft zeichnet sich ab.

IMF-Direktorin Christine Lagarde in Washington: Vordergründig wird die gute Zusammenarbeit betont ...
IMF-Direktorin Christine Lagarde in Washington: Vordergründig wird die gute Zusammenarbeit betont ...
Keystone
... doch die Diskrepanzen innerhalb der Troika sind gross: Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Polen.
... doch die Diskrepanzen innerhalb der Troika sind gross: Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Polen.
Keystone
Ökonomen sagen, die EZB wäre besser gar nicht dabei gewesen: Notenbankchef Mario Draghi in Frankfurt.
Ökonomen sagen, die EZB wäre besser gar nicht dabei gewesen: Notenbankchef Mario Draghi in Frankfurt.
Keystone
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Normalerweise steht der IWF am oberen Ende der Befehlskette. Länder in Not erhalten Kredite, im Gegenzug diktiert der Währungsfonds die Wirtschaftspolitik. Nicht so in Europa. Bei den Rettungspaketen für Griechenland, Irland, Portugal und Zypern, die seit 2010 aufgelegt wurden, spielt der IWF die zweite Geige. Der Fonds ist als Juniorpartner dabei, während die Troika-Partner der EZB und der Europäischen Kommission das letzte Wort bei der Krisenpolitik haben. Erstaunlich, so gesehen, dass sich der IWF unter diesen Umständen überhaupt erst auf Europa einliess. Vieles spricht denn auch für den Abbruch des Experiments.

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