Zum Hauptinhalt springen

In Italien wächst Kluft zwischen Arm und Reich

Die zehn reichsten Italiener haben laut einer Studie ein Vermögen von rund 50 Milliarden Euro – so viel wie die ärmsten drei Millionen. In den Top Ten sind Namen wie Armani, Prada und Berlusconi.

Posiert mit Models: Der Designer Giorgio Armani. (Februar 2012)
Posiert mit Models: Der Designer Giorgio Armani. (Februar 2012)
AFP
Nicht mehr Ministerpräsident, aber trotzdem reich: Der frühere Staatschef Silvio Berlusconi. (März 2012)
Nicht mehr Ministerpräsident, aber trotzdem reich: Der frühere Staatschef Silvio Berlusconi. (März 2012)
AFP
Das Vermögen bleibt in der Familie: Der Ehemann von Miuccia Prada, Patrizio Bertelli, in Hongkong. (Juni 2011)
Das Vermögen bleibt in der Familie: Der Ehemann von Miuccia Prada, Patrizio Bertelli, in Hongkong. (Juni 2011)
AFP
1 / 9

Im krisengeschüttelten Italien wächst die soziale Kluft zwischen Reichen und Armen. Die zehn reichsten Italiener besitzen so viel wie die ärmsten drei Millionen. Dies geht aus einer neuen Studie der italienischen Notenbank hervor.

Die zehn reichsten Menschen des Landes besitzen insgesamt ein Vermögen von 50 Milliarden Euro. Angeführt wird die Liste der Reichen vom Chef des Süsswarenproduzenten Ferrero, Michele Ferrero.

Reichtum von Familie abhängig

Wie die Studie weiter zeigt, hängt Reichtum in Italien mehr vom Familienvermögen und weniger vom Einkommen ab. Zudem werden die Wohlhabenden immer älter. Für jüngere Italiener sei es immer schwieriger, ein Vermögen anzuhäufen, geht aus der Studie hervor.

2010 besassen die Italiener ein Vermögen von insgesamt rund 8638 Milliarden Euro, das sind 7,5-mal so viel wie 1965, was einem realen Wachstum von 4,6 Prozent pro Jahr entspricht. Jeder Italiener besitzt durchschnittlich ein Vermögen von 142'481 Euro.

Armani, Prada und Berlusconi

Platz zwei in der Liste der reichsten Italiener besetzt der Gründer des weltweit grössten Brillenkonzerns Luxottica, Leonardo Del Vecchio, mit 8,6 Milliarden Euro Vermögen. Auf Platz drei schaffte es laut einer «Forbes»-Studie der Modepapst Giorgio Armani, gefolgt von seiner Kollegin Miuccia Prada und dem italienischen TV-Tycoon und Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi.

Unter den Top Ten der zehn reichsten Italiener sind auch Pradas Ehemann Patrizio Bertelli, der Chemiekönig Stefano Pessina, gefolgt von Carlo, Giuliana, Gilberto und Luciano Benetton, Gründer der gleichnamigen Modegruppe. Auf Platz zehn schaffte es der Gründer und Chef des Schuhkonzerns Geox, Mario Moretti Polegato.

SDA/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch