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Indiens Dilemma mit der Rupie

Aus dem stolzen Bric-Staat ist wieder ein Entwicklungsland geworden: Investoren ziehen ihr Geld aus dem Subkontinent ab, die Währung sinkt auf ein Rekordtief.

Zunehmend wertloses Papier: Indische Rupien in den Händen eines Geldwechslers.
Zunehmend wertloses Papier: Indische Rupien in den Händen eines Geldwechslers.
Reuters
Bis zu den Neuwahlen verbleibt nicht mehr viel Zeit für Reformen: Premierminister Manmohan Singh.
Bis zu den Neuwahlen verbleibt nicht mehr viel Zeit für Reformen: Premierminister Manmohan Singh.
Reuters
Übernimmt am 5. September das Zepter bei der Reserve Bank of India: Ökonom Raghuram Rajan.
Übernimmt am 5. September das Zepter bei der Reserve Bank of India: Ökonom Raghuram Rajan.
Reuters
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«Thank god for hard currency», sagt Roger Moore alias James Bond während einer Verfolgungsjagd durch Udaipur, «Gott sei Dank ist diese Währung hart.» Die Ironie ist bereits im 1983 gedrehten Film «Octopussy» unüberhörbar. Auch heute wäre sie angebracht. In den letzten drei Monaten hat die indische Rupie 12 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar eingebüsst. Mit dem Tauschverhältnis von 64:1 wurde in der Nacht auf heute ein historischer Tiefststand erreicht. Als wäre ein Bösewicht mit Turban hinter ihnen, flüchten die Investoren derzeit aus Anlagen auf dem Subkontinent.

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