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Irrtum Schwellenländer-Crash

Die US-Notenbank plant den Exit – und prompt schlagen die Börsen Alarm bei Anlagen in Emerging Markets. Warum die Fed-Bremse den Schwellenländern diesmal aber wenig anhaben kann.

Simon Schmid
Wie stark ist die Widerstandskraft der Schwellenländer gegen die Federal Reserve? Wechselstube in Colombo, Sri Lanka. Wie zahlreiche andere Währungen hat die Rupie jüngst gegen den Dollar an Wert verloren ...
Wie stark ist die Widerstandskraft der Schwellenländer gegen die Federal Reserve? Wechselstube in Colombo, Sri Lanka. Wie zahlreiche andere Währungen hat die Rupie jüngst gegen den Dollar an Wert verloren ...
Reuters
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US-Notenbank-Präsident Ben Bernanke sprach von einem gemächlichen Auslaufen seiner geldpolitischen Stützungskäufe – doch die Reaktion der Märkte auf seinen Auftritt am Dienstag fiel abrupt aus. Praktisch gegenüber allen Weltwährungen wertete der Dollar auf, die Renditen auf Staatsanleihen aus der ganzen Welt zogen an. An den Aktienmärkten setzte ein Ausverkauf an: Vom Dow Jones bis zum SMI büssten die globalen Indizes stark bis sehr stark an Wert ein. Und am deutlichsten traf es dabei die Schwellenländer. Der MSCI-Index der Emerging Markets stand gestern tiefrot, Börsenplätze wie Indonesien und die Philippinen verzeichneten grosse Wertverluste. Der Startschuss für den Verkauf von Schwellenländer-Werten ist gefallen, so scheint es.

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