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Jede Bank könnte die nächste sein

Seit der Rettung der Grossbank Dexia wird darüber gerätselt, welche als nächste einknicken könnte. Die beunruhigende Lehre der jüngsten Geschichte ist, dass keine absolut sicher ist.

Markus Diem Meier
Der Zusammenbruch der französisch-belgischen Grossbank sagt viel über die Gefahren, die vom Finanzsektor ausgehen können: Blick auf das Dach des Dexia-Hauptquartiers im belgischen Brüssel.
Der Zusammenbruch der französisch-belgischen Grossbank sagt viel über die Gefahren, die vom Finanzsektor ausgehen können: Blick auf das Dach des Dexia-Hauptquartiers im belgischen Brüssel.
Keystone

Nachdem die französische Grossbank Dexia als erstes Opfer der in Europa erneut angelaufenen Finanzkrise mit Steuergeldern gerettet werden musste, interessiert jetzt vor allem: Wer ist als Nächstes dran? Die Antwort auf diese Frage ist nicht eindeutig. Die gängigen Stressindikatoren sind jedenfalls nur beschränkt hilfreich. Das zeigt eindrücklich der jüngste Stresstest, den die Europäische Bankenaufsicht (EBA) im Juli veröffentlicht hat. Dexia zählte nach den dort angewendeten Kriterien zu einem der gesündesten Institute des Kontinents. Dass das Institut keine drei Monate nach dem Test dennoch gerettet werden muss, zeigt, dass grundsätzlich keine Bank wirklich sicher ist.

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