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Jeder Vierte nach KV-Lehre ohne Job

Wer nach der kaufmännischen Lehre nicht vom Betrieb übernommen wird, hat es schwer. Praktikanten würden oft als billige Arbeitskräfte missbraucht, bemängelt der Verband.

Bessere Noten erhöhen die Chance auf eine Stelle: 26 Prozent der KV-Abgänger haben noch keinen Job gefunden.
Bessere Noten erhöhen die Chance auf eine Stelle: 26 Prozent der KV-Abgänger haben noch keinen Job gefunden.
Keystone

Die Situation für KV-Lehrabgängerinnen und -abgänger hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Im Juli war aber gemäss einer Umfrage des Kaufmännischen Verbandes Schweiz (KV Schweiz) noch jeder Vierte nach dem Lehrabschluss ohne Job, wie es heute an einer Medienkonferenz in Zürich hiess.

Der KV Schweiz hatte im Juli rund 2100 KV-Lehrabgänger befragt. 71 Prozent der Antwortenden gaben an, eine Stelle erhalten zu haben. Knapp 54 Prozent werden von ihren ehemaligen Lehrbetrieben weiterbeschäftigt, 16 Prozent fanden auf dem Arbeitsmarkt bei einem neuen Betrieb eine erste Festanstellung.

Praktikanten als billige Arbeitskräfte

3,3 Prozent haben ein Praktikum gefunden. «Höchst unerfreulich» sei, dass viele Praktika keinen Ausbildungscharakter hätten, findet der KV Schweiz. Oft würden wohl die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger bloss als billige Arbeitskräfte ausgenützt.

26 Prozent der Lehrabgänger hatten gemäss der Umfrage nach dem Lehrabschluss noch keine Stelle gefunden. Deutlich bessere Chancen auf eine Stelle haben jene mit höherem schulischem Ausbildungsniveau.

SDA/ami

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