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Jetzt ist Italien an der Reihe

Mit Griechenland, Portugal und Irland betrifft die Eurokrise 6,1 Prozent des Euroraums. Italiens Anteil liegt bei 17 Prozent. Kein Wunder, steigt angesichts neuer Ängste um das Land die Nervosität an den Märkten.

Selbst die Pausen in der Eurokrise werden immer kürzer. Nachdem das griechische Parlament Ende Juni ein hartes weiteres Sparpaket gutgeheissen hat, glaubte man die Lage zumindest für einige Monate stabilisieren zu können. Dann wurde rasch klar, dass sich nicht nur für Griechenland keine Lösung abzeichnet. Nach einer drastischen Abwertung der portugiesischen Staatsanleihen auf Junk-Status geriet auch das iberische Land wieder in den Fokus und am Freitag mit Italien jetzt sogar die drittgrösste Volkswirtschaft der Eurozone.

Die Märkte reagierten umgehend. Die Aktien vor allem der Banken tauchen europaweit – so auch in der Schweiz – und vor allem der Euro stürzt erneut ab. Noch am 7. Juli, als die Europäische Zentralbank eine Erhöhung des Leitzinses verkündete, notierte er bei über 1.21 Franken, heute Nachmittag zeitweise unter 1.17. Selbst gegenüber dem Dollar sackte er ab, obwohl mit der Meldung einer weiter angestiegenen Arbeitslosigkeit auf 9,2 Prozent auch die US-Wirtschaft für schlechte Wirtschaftsnachrichten sorgte.

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