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Kampf dem starken Franken!

Der Schweizer Wirtschaft droht eine Wachstumsschwäche. Ein Kommentar von Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes.

Der Franken ist so hoch bewertet wie noch nie. Industrie und Tourismus leiden. Sie verlieren Kunden und müssen die Preise senken. Es stehen 100'000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Und die Löhne sind unter Druck.

Der Franken ist stark überbewertet – nicht nur gemessen am Euro, sondern beispielsweise auch gemessen am Dollar und am Pfund. Sogar die UBS sprach diese Woche von einem Wechselkurs, der bei 1.46 Franken gegenüber dem Euro respektive 1.17 Franken gegenüber dem Dollar in einem fairen Gleichgewicht wäre. Das Problem ist somit nicht die Euro-Schwäche, sondern die Franken-Stärke. Hier ist Spekulation am Werk. Trotzdem empfehlen UBS-Ökonomen, aus dem Euro und dem Dollar in den Franken zu gehen. Das schadet nicht nur der Realwirtschaft, sondern auch den UBS-Kunden. Denn wenn der Franken wieder zum fairen Gleichgewichtskurs zurückgeht, droht diesen einen Verlust.

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