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Leitzins für Euro-Zone bleibt unverändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für die Euro-Zone auf seinem historischen Tief von 1,0 Prozent belassen.

Der Zinssatz, zu dem sich die Kreditwirtschaft bei der Notenbank mit Geld versorgen kann, bleibe unverändert, sagte ein EZB-Sprecher. Der Grossteil der Finanzexperten rechnet damit, dass die Währungshüter den Leitzins frühestens Anfang kommenden Jahres wieder anheben. Mit den niedrigen Zinsen will die EZB die Erholung der Wirtschaft unterstützen. EZB-Chef Jean-Claude Trichet will am Nachmittag auf einer Pressekonferenz die Zinsentscheidung erläutern.

Dabei dürfte er auch erneut auf die Schuldenkrise Griechenlands eingehen. Die Zentralbank hat dem pleitebedrohten Mitglied der Euro-Zone bereits zu Wochenbeginn in einem beispiellosen Schritt unter die Arme gegriffen: Die EZB akzeptierte griechische Staatsanleihen, die inzwischen als Ramschpapiere bewertet werden, als Sicherheit für Kredite der Notenbank.

Der EZB-Rat kam am Donnerstag in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon zusammen. Das Gremium tagt zwei Mal jährlich ausserhalb der Notenbankzentrale in Frankfurt am Main. Auch Portugal wird von einem hohen Staatsdefizit geplagt.

ddp/jak

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