Zum Hauptinhalt springen

«Man hat den Gegner schlicht unterschätzt»

Kommunikationswissenschaftler Peter Stücheli-Herlach sagt, was seit der Abzockerdebatte in der Wirtschaft alles falsch lief.

Denkwürdige Niederlage einer breiten politischen Koalition: Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer und Ständerat Urs Schwaller am Abstimmungssonntag. (9. Februar 2014)
Denkwürdige Niederlage einer breiten politischen Koalition: Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer und Ständerat Urs Schwaller am Abstimmungssonntag. (9. Februar 2014)
Keystone

Über ein Jahrzehnt lang hat sich das Schweizer Stimmvolk für bilaterale Verträge mit der EU ausgesprochen. Das ist nun vorbei. Was ist passiert? Zuerst muss man erklären, wieso diese Strategie während Jahren so erfolgreich war. Und zwar sowohl bei Behördenvorlagen als auch in der Abwehr von europapolitischen Volksinitiativen. Ein wichtiger Faktor war die politische Kommunikation einer breiten, überparteilichen Koalition. Sie prägte den Begriff des bilateralen Wegs. Sie sprach nicht von bilateralen Verträgen – sondern ab einem bestimmten Zeitpunkt und sehr erfolgreich von einem «bilateralen Weg».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.