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Mega-Teuerung als Medizin für die US-Wirtschaft?

Von derzeit 1,2 auf 6 Prozent soll die Inflation in den USA steigen. Das fordert nicht irgendein Spinner, sondern der renommierte Ökonom Kenneth Rogoff. Was dahintersteckt.

Philipp Löpfe
Japan hat den Weg aus der Krise gefunden: Ein Geschäftsmann vor einem Bildschirm mit Börsenkursen an einer Kreuzung in Tokio. (31. Mai 2013)
Japan hat den Weg aus der Krise gefunden: Ein Geschäftsmann vor einem Bildschirm mit Börsenkursen an einer Kreuzung in Tokio. (31. Mai 2013)
Shuji Kajiyama, Keystone
Zwei Professoren beleben eine alte Idee wieder: Sowohl Kenneth Rogoff, früherer Berater von Mitt Romney, ...
Zwei Professoren beleben eine alte Idee wieder: Sowohl Kenneth Rogoff, früherer Berater von Mitt Romney, ...
Eduardo Munoz, Reuters
... als auch Joseph Stiglitz fordern einen Inflationsschub, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.
... als auch Joseph Stiglitz fordern einen Inflationsschub, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.
Shannon Stapleton, Reuters
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«Lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent Arbeitslose.» Dieser Spruch wird Helmut Schmidt zugeschrieben, als er noch deutscher Kanzler war. Das war zu Zeiten, in denen die Phillips-Kurve hoch im Kurs war, eine damals einflussreiche These des englischen Ökonomen Alban Phillips. Sie weist einen Zusammenhang zwischen Nominallöhnen und Teuerung nach und beruht auf der Geldillusion, der Vorstellung, dass der nominale Wert das Konsumverhalten der Menschen beeinflusst, auch wenn der Wert ihres Geldes real durch die Inflation weggefressen wird.

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