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Militärausgaben 2010 weltweit gestiegen

Wegen der Finanzkrise sind die Investitionen in militärische Güter lediglich um 1,3 Prozent gestiegen. Die USA gaben am meisten aus. In Europa wurde weniger in die Armeen investiert.

Die USA geben am meisten für ihre Streitkräfte aus: Flugzeugträger USS Carl Vinson.
Die USA geben am meisten für ihre Streitkräfte aus: Flugzeugträger USS Carl Vinson.
Keystone

Das Stockholmer Institut für Friedensforschung erklärte in einem heute vorgestellten Bericht, am meisten hätten die Vereinigten Staaten, China und Grossbritannien in ihre Streitkräfte investiert. Die USA gaben mit 698 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr am meisten aus, gefolgt von China mit 119 Milliarden Dollar und Grossbritannien mit 59,6 Milliarden Dollar.

Auch in Asien nahmen die Militärausgaben nur um 1,4 Prozent zu, in Europa gingen die Ausgaben sogar um 2,8 Prozent auf 382 Milliarden Dollar zurück. Im Nahen Osten stiegen die Militärausgaben um 2,5 Prozent auf 111 Milliarden Dollar. Die Steigerung ging hauptsächlich auf die hohen Rüstungsausgaben in Saudiarabien zurück.

China gab 3,8 Prozent mehr aus

China steigerte seine Militärausgaben 2010 um 3,8 Prozent. 2008 und 2009 legten die Ausgaben im Vergleich dazu um 15 Prozent zu, wie SIPRI erklärte. Die USA gaben 2,8 Prozent mehr für ihre Streitkräfte auf, während der Zuwachs 2008 noch 7,7 Prozent betrug. Das Institut erklärte allerdings, der Anteil der Militärausgaben am US-Bruttoinlandsprodukt sei 2010 auf 4,8 Prozent gestiegen. 2009 betrug der Anteil noch 4,6 Prozent.

dapd/pbe

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