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Mit Axel Weber kommt eine geballte Ladung Energie zur UBS

Ein Jahr früher als geplant kommt es am Donnerstag an der Spitze der UBS zum Präsidentenwechsel. Der ehemalige Chef der deutschen Bundesbank, Axel Weber, löst Kaspar Villiger ab.

Axel Weber: In Deutschland eckte er mit seiner Art öfters mal an.
Axel Weber: In Deutschland eckte er mit seiner Art öfters mal an.
Keystone

Neulich in Zürich: Ein gutes halbes Dutzend Journalisten warten auf ihn. Axel Weber tritt ein, schüttelt jedem die Hand, fragt jeden nach seiner Funktion. Höflichkeit? Echtes Interesse? Wir wissen es nicht. Noch nicht.

Nach dem kurzen Intermezzo beginnt Weber zu reden, über seine Ankunft in Zürich, seinen neuen Wohnsitz in 250 Meter Distanz vom UBS-Hauptsitz, den begonnenen Prozess der Helvetisierung, seine Distanzierung als Präsident der deutschen Bundesbank von Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (Autor des umstrittenen Buches «Deutschland schafft sich ab»), seine Opposition gegen den Kauf griechischer Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank und über die Positionierung der UBS im globalen Finanzumfeld.

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