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Monopoly mit Prestigeobjekten

Eine Kaufwelle treibt die Preise von Geschäftshäusern in die Höhe. So wurden 390 Millionen Franken für die Bahnhofstrasse 53 bezahlt. Erträge scheinen für manche Lebensversicherer Nebensache zu sein.

«Haus Bellevue» oder «Bahnhofstrasse 53» – solche Adressen in Zürich klingen wie Musik in den Ohren von grossen Investoren. Das Prunkstück am Bellevue ging vor zwei Jahren zu einem geschätzten Preis von 250 Millionen Franken von der UBS an die Swiss Life. Am 13. September wechselte nun mit dem ehemaligen Sitz der Volksbank an der Bahnhofstrasse 53 eine ähnliche Top-Immobilie die Hand: Dieses Mal allerdings liegt der Preis noch einmal eine Sphäre höher – nach neusten Informationen aus Bankkreisen sind es 390 Millionen Franken.

Die Credit Suisse (CS) verkaufte das Geschäftshaus kurzfristig an die Axa Winterthur, wobei beide Parteien «Stillschweigen über den Kaufpreis» vereinbarten. Philippe Egger, Chef der Versicherungsgesellschaft, sagt lediglich: «Das Gebäude erfüllt alle unsere internen Kriterien nach Ertrag, Rentabilität, Bonität und erstklassiger Lage.» Die CS ihrerseits will mit einem breit angelegten Verkaufsprogramm die Eigenkapitalbasis stärken.

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