Noch spüren die RAV den Frankenschock nicht

Mit 149'921 Arbeitslosen waren im Februar leicht weniger Personen auf den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen gemeldet. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent.


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Die Arbeitslosenquote im Februar liegt wie von Ökonomen erwartet bei 3,5 Prozent. Bei den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) waren 149'921 Arbeitslose gemeldet, das sind 1025 weniger als im Vormonat, allerdings 662 mehr als im Februar vor einem Jahr.

Die saisonbereinigte Quote liegt bei 3,2 Prozent, wie aus einer Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco hervorgeht. Auch diese Zahl deckt sich mit den Erwartungen. Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen verringerte sich im Februar um 2,4 Prozent auf 19'041. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang von 1,9 Prozent.

1000 Stellen Opfer des starken Frankens

Gleichzeitig zum Rückgang der Arbeitslosenzahl stieg die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen um 617 auf 10'289. Der Frankenschock Mitte Januar ist damit noch nicht auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen.

Offiziellen Ankündigungen zufolge werden aufgrund der Frankenstärke in den nächsten Monaten in der Schweiz aber rund 1000 Stellen abgebaut - meistens in der Produktion von Industriefirmen. Der Grossteil der Stellen, die abgebaut werden, soll ins Ausland verlagert werden. (kpn/sda)

Erstellt: 10.03.2015, 09:04 Uhr

Derzeit sind mehr Arbeitslose gemeldet als im Februar 2014: Eine Frau auf einem RAV. (Bild: Keystone )

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