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Ölpreis fällt auf tiefsten Stand seit 2008

Hohe Reserven und ein grosses Angebot haben die Ölpreise weiter auf Talfahrt geschickt.

Tiefgang: An den Märkten ist der Ölpreis weiter gesunken – der Konsument nimmt es gerne zur Kenntnis.(Archiv)
Tiefgang: An den Märkten ist der Ölpreis weiter gesunken – der Konsument nimmt es gerne zur Kenntnis.(Archiv)
Keystone

Der Ölpreis sinkt weiter: Am Handelsplatz New York fiel gestern der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Er lag schliesslich bei 40,80 Dollar, nachdem der Preis zeitweilig sogar bei 40,46 Dollar notiert hatte.

Die Nordseesorte Brent schloss in London bei 47,16 Dollar pro Barrel und damit um 1,65 Dollar niedriger als am Vortag.

Zum erneuten Preisrückgang trugen die überraschend hohen Reserven der USA bei, die nach Angaben des US-Energieministeriums in der vergangenen Woche gestiegen waren. Experten rechnen mit einem anhaltend schwachen Ölpreis – vermutlich sogar unter der 40-Dollar-Grenze. Gründe sind die nachlassende Nachfrage aus China, das hohe Angebot aus Erdöl exportierenden Ländern sowie das Atomabkommen des ölreichen Iran mit dem Westen.

(SDA)

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