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Passagierrekord dank starkem Franken

Der Flughafen Zürich hat im vergangenen Jahr eine neue Dimension erreicht. Auch in Basel und vor allem in Bern explodierte die Zahl der Fluggäste.

So viele wie nie zuvor: Passagiere checken am Flughafen Zürich ein.
So viele wie nie zuvor: Passagiere checken am Flughafen Zürich ein.
Keystone

Die Schweizer Flughäfen haben im vergangenen Jahr überdurchschnittlich von der guten Konjunktur und dem starken Franken profitiert. Der grösste Schweizer Airport in Zürich etwa übertraf den bisherigen Passagier-Rekord um über 6 Prozent.

Insgesamt haben im vergangenen Jahr 24'337'954 Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Das entspricht einer Zunahme gegenüber 2010 von 6,4 Prozent. Damit wurde erstmals die Marke von 24 Millionen Passagieren übertroffen. Die bisherige Höchstmarke war 2010 mit 22,9 Millionen Fluggästen erreicht worden.

Frankenstärke hilft

Wie die Flughafen Zürich AG am Mittwoch mitteilte, ist das Passagierwachstum unter anderem auf den starken Franken zurückzuführen, der zu mehr Auslandreisen geführt habe.

In Zürich bleibt die Fluggesellschaft Swiss klar die Nummer eins. Sie beförderte 55,9 Prozent der Passagiere von und nach Zürich. Air Berlin (6,7 Prozent), Edelweiss Air (3,9 Prozent) und Lufthansa (3,8 Prozent) folgen auf den Plätzen.

Insgesamt verzeichnete der Flughafen Zürich im vergangenen Jahr 279'001 Flugbewegungen. Die Anzahl Flüge habe damit gegenüber den Passagierzahlen unterproportional um 3,8 Prozent zugenommen, schreibt die Flughafen Zürich AG.

Neuer Rekord in Basel-Mülhausen

Auch der Flughafen Basel-Mülhausen hat im vergangenen Jahr so viele Fluggäste verzeichnet wie noch nie: 5'053'664 Passagiere benutzten den binationalen Flughafen EuroAirport (EAP). Das sind 22 Prozent mehr als im 2010, wie am Mittwoch bekannt wurde.

Im Linienverkehr wurde mit 4'727'644 Passagieren gar eine Zunahme um 25 Prozent erzielt. Bei den Charterflügen musste dagegen mit 315'698 Passagieren ein Minus von 5 Prozent verbucht werden. Wachstumsmotor in Basel bleibt die Billigairline Easyjet. Sie ist mit einem Marktanteil von 46 Prozent Spitzenreiterin vor Air France und Air Berlin.

Nach dem dem Passagierrekord von 2011 soll es im laufenden Jahr weiter aufwärts gehen, wenn auch weniger rasant: Die EAP-Direktion geht für 2012 bei den Passagieren von einer Zunahme von drei Prozent aus.

Bern-Belp profitiert von Skywork

Bereits vergangene Woche hatten die Flughäfen Genf und Bern-Belp ihre Passagierzahlen veröffentlicht. Die Zahl der Reisenden am Flughafen Genf erhöhte sich 2011 um 10,5 Prozent auf 13,13 Millionen. Für 2012 erwartet der Flughafen jedoch ein deutlich geringeres Wachstum.

Gar ein Wachstum von 82 Prozent konnte der Flughafen Bern-Belp vermelden. Er zählte insgesamt 184'831 Passagiere. Der Zuwachs ist vor allem auf den Ausbau des Streckennetzes der Berner Fluggesellschaft Skywork sowie auf den Einstieg der Zürcher Helvetic Airways zurückzuführen.

SDA/ami

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