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Portugal vor dem Fall – gefolgt von Belgien?

Die Krise in Euroland verlangt unerbittlich das nächste Opfer. Die Entwicklungen in Portugal gleichen jenen in den Tagen vor der Rettung Irlands und Griechenlands. In Gefahr gerät zunehmend auch Belgien.

Die Geschichte wiederholt sich: Der Portugiesische Regierungsschef José Sócrates (links) beteuert heute, keine Hilfe zu benötigen. Der belgische König Albert II (rechts) verlangt von der Übergangsregierung noch drastischere Sparmassnahmen.
Die Geschichte wiederholt sich: Der Portugiesische Regierungsschef José Sócrates (links) beteuert heute, keine Hilfe zu benötigen. Der belgische König Albert II (rechts) verlangt von der Übergangsregierung noch drastischere Sparmassnahmen.
Keystone

Während in der Schweiz immer hitziger darüber debattiert wird, wie die hiesige Exportwirtschaft mit dem teuren Franken umgehen kann, verschlimmert sich dort, wo der Ursprung der Probleme liegt, die Krise weiter. Zwei Länder stehen seit einigen Tagen im Fokus: Belgien und Portugal. Belgien ist mit einer Schuldenquote von rund 100 Prozent gemessen am Bruttoinlandprodukt schon seit mehr als einem Jahrzehnt aussergewöhnlich hoch verschuldet. Doch auch die wirtschaftlichen Aussichten sind mit einer hoch bleibenden Arbeitslosigkeit und fortgesetzten hohen Budgetdefiziten wenig erhebend. Dazu kommt noch eine äusserst instabile politische Lage – seit den Wahlen im letzten Juni fehlt dem Land eine tragfähige Regierung.

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