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Renault-Chef sieht «Licht am Ende des Tunnels»

Laut Carlos Ghosn sollen 2014 weltweit 83 Millionen Autos verkauft werden – rund 3 Prozent mehr als in diesem Jahr.

Rechnet mit einem Wachstum von 3 Prozent: Renault-Chef Carlos Ghosn bei einer Medienkonferenz. (13. März 2013)
Rechnet mit einem Wachstum von 3 Prozent: Renault-Chef Carlos Ghosn bei einer Medienkonferenz. (13. März 2013)
AFP

Der Chef des französischen Herstellers Renault, Carlos Ghosn, sieht für die Autobranche in Europa «das Licht am Ende des Tunnels». Im kommenden Jahr würden die Verkäufe überall anziehen, auch in Europa, sagte Ghosn der französischen Wirtschaftszeitung «Les Echos» vom Dienstag.

Er rechne mit einem Wachstum von drei Prozent auf dann 83 Millionen Autos, die 2014 weltweit verkauft würden. In Europa werde die Branche seiner Schätzung um bis zu ein Prozent zulegen. «Nach fünf Jahren Rückgang wird die Branche wieder wachsen.» Renault profitiere besonders von der Nachfrage in Indien, Brasilien und Russland, sagte Ghosn. In Europa werde Renault mit seinen neuen Modellen Marktanteile gewinnen.

«Kleine Anzeichen der Besserung»

BMW-Chef Norbert Reithofer rechnet mit einer Erholung des europäischen Automobilmarktes «nicht vor dem zweiten Halbjahr 2014», wie er am gestern Abend vor Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main sagte. «Ich sage, die Krise kann uns die nächsten drei bis fünf Jahre beschäftigen.» BMW profitiere momentan von guten Geschäften in China und den USA.

Auch der Europa-Chef des japanischen Autobauers Toyota, Didier Leroy, sagte gestern Abend, er sehe «kleine Anzeichen der Besserung» in Europa. Toyota rechne nach einem Absatz von 17 Millionen Autos in diesem Jahr mit 18 Millionen verkauften Fahrzeugen im kommenden Jahr. Toyota zählt Russland, die Türkei und Israel zum europäischen Markt dazu. Bei Toyota sei bereits mehr als jedes vierte verkaufte Modell in Westeuropa ein Hybridfahrzeug, sagte Leroy.

AFP/ajk

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