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Rubel-Zerfall vorerst gestoppt – doch die Angst bleibt

Mit der Ankündigung von Stützungskäufen und weiteren Massnahmen hat die Regierung die Panik eingedämmt. Ausgestanden ist die Krise aber nicht.

Schnell zuschlagen, bevor die Preise angepasst werden: Ein Mann begutachtet seinen neuen Laptop in einem Moskauer Kaufhaus. (15. Dezember 2014)
Schnell zuschlagen, bevor die Preise angepasst werden: Ein Mann begutachtet seinen neuen Laptop in einem Moskauer Kaufhaus. (15. Dezember 2014)
Kirill Kudryavtsev, AFP
Auch bei Ikea bildeten sich Schlangen. (17. Dezember 2014)
Auch bei Ikea bildeten sich Schlangen. (17. Dezember 2014)
Keystone
Hat massiv gegenüber dem Dollar und Euro verloren: Rubelnoten unter einer 100 Dollarnote. (Archiv, 20. September 2014)
Hat massiv gegenüber dem Dollar und Euro verloren: Rubelnoten unter einer 100 Dollarnote. (Archiv, 20. September 2014)
Maxim Zmeyev, Reuters
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Die Stärkung des Rubels hat für Russlands Regierung höchste Priorität. Wie schon am Dienstagmorgen hat sie daher auch am Mittwoch wieder Schritte dazu eingeleitet: Das russische Finanzministerium hat angekündigt, Dollar-Reserven zur Stützung des Rubels zu kaufen. Wie viel es dafür aufwendet hat, wurde nicht gesagt. Die Reserven des Ministeriums belaufen sich auf 7 Milliarden Dollar. Weit umfassender sind jene der Notenbank mit rund 400 Milliarden Dollar. ­Offenbar hat sie aber keine Rubel-Käufe mehr getätigt. Bisher hat die Notenbank in diesem Jahr für mehr als 80 Milliarden Dollar Stützungskäufe getätigt, ohne ­allerdings den Rubel-Zerfall aufhalten zu können. Laut einer von der Agentur Bloomberg zitierten Umfrage halten Ökonomen weitere Rubel-Käufe im Umfang von rund 70 Milliarden Dollar für nötig, um den Währungszerfall zu stoppen.

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