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Sandy löst Autoboom aus

In den USA haben die Absätze der Autobranche im November ein Fünf-Jahres-Hoch erreicht. Dabei gehen bis zu 30'000 zusätzliche Verkäufe auf das Konto von Sturm Sandy. Das ist erst der Anfang.

Müssen ersetzt werden: Autos in New York, die während des Sturms Sandy beschädigt wurden.
Müssen ersetzt werden: Autos in New York, die während des Sturms Sandy beschädigt wurden.
Keystone

Supersturm Sandy hat den Autoabsatz in den USA im November weiter angekurbelt. Der November wurde dadurch zum besten Monat seit fast fünf Jahren für die Autohersteller in den USA. Besonders profitieren konnten Unternehmen wie Toyota, Volkswagen und Chrysler, nur General Motors schwächelt weiter beim Verkauf seiner Wagen.

Industrieweit stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr im November um 1,1 Millionen Fahrzeuge, wie die Firma AutoData mitteilte. Das ist der grösste Anstieg seit Januar 2008. Sandy war dabei für 20'000 bis 30'000 zusätzliche Verkäufe verantwortlich. Zumeist war es, weil Menschen einen Autokauf wegen des Sturms vom Oktober auf den November verschoben hatten, wie Ford erklärte. Der Ersatz von beschädigten Fahrzeugen durch Neuwagen wird vermutlich den Absatz auch noch in den nächsten Monaten beleben. GM schätzt, dass 50'000 bis 100'000 Wagen ersetzt werden müssen.

dapd/kpn

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