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Schlechte Industriezahlen ziehen Chinas Börsen weiter in die Tiefe

Die Abwärtsspirale an den chinesischen Aktienmärkten dreht weiter. Der Einbruch der Kurse belastet die Wirtschaft, was wiederum auf die Kurse drückt.

Der Einkaufsmanagerindex der Industrie ist auf einem Zweijahrestief: Chinesische Anleger beobachten Kurse auf Anzeigetafeln an der Börse in Shanghai. (28. Juli 2015)
Der Einkaufsmanagerindex der Industrie ist auf einem Zweijahrestief: Chinesische Anleger beobachten Kurse auf Anzeigetafeln an der Börse in Shanghai. (28. Juli 2015)
Mark Schiefelbein, Keystone

Sorgen um die chinesischen Wirtschaft haben die Börsen in Asien zu Wochenbeginn belastet. Neuen Daten zufolge schrumpfte die Industrie in der Volksrepublik im Juli so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Auch der ausbleibende Durchbruch bei den Verhandlungen über ein pazifisches Freihandelsabkommen am Freitag belastete nach Angaben einiger Beobachter die Kurse. Zudem drückten schwache Vorgaben aus den USA auf die Stimmung. Die Börse in Shanghai notierte am Montag 2,5 Prozent im Minus, in Hongkong verlor der Hang-Seng-Index ein Prozent.

Börsentief lastet auf Einkaufsmanagerindex

Die Panik am chinesischen Aktienmarkt Anfang Juli habe die Wirtschaft abgekühlt, sagte ING-Analyst Tim Condon. Das spiegle sich nun im Einkaufsmanagerindex für die Industrie wider. Der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex lag den endgültigen Daten zufolge bei 47,8 Punkten. Die vorläufige Schätzung hatte noch 48,2 Punkte ergeben. Der Juli ist der fünfte Monat in Folge mit einem Wert unter der Marke von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert.

In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,2 Prozent tiefer bei 20'548 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stagnierte bei 1659 Punkten.

Honda mit Kurssprung

Gegen den Trend legten Titel von Honda um fast 9 Prozent zu. Der drittgrösste japanische Autobauer hatte am Freitag nach Börsenschluss einen um 20 Prozent höheren Gewinn bekanntgegeben. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien ausserhalb Japans büsste ein Prozent ein.

Der Euro zeigte sich leicht schwächer. Ein Euro wurde mit 1,0973 Dollar bewertet nach 1,0983 Dollar in den USA bewertet. Der Dollar wurde mit 124,05 Yen gehandelt nach 123,90 Yen. Der Franken notierte zum Euro mit 1,0600 und zum Dollar mit 0,9660.

SDA

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