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Schneider-Ammann weibelt durch Asien

Nach seinem Freihandels-Effort in Vietnam ist der Wirtschaftsminister nun in Indonesien. Dort will er grossen Schweizer Unternehmen den Zugang zu Asiens grösster Wirtschaftsnation erleichtern.

Vor Indonesien war Schneider-Ammann in Vietnam: Empfang bei Premierminister Nguyen Tan Dung. (24. Oktober 2013)
Vor Indonesien war Schneider-Ammann in Vietnam: Empfang bei Premierminister Nguyen Tan Dung. (24. Oktober 2013)
Keystone

Nach Vietnam hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann Kurs auf Indonesien genommen. Seine Wirtschaftsmission zielt auf Verhandlungen für ein Freihandels-Abkommen mit der grössten südostasiatischen Wirtschaft.

Wie in Hanoi sei die Situation heikel, sagte der Vorsteher des Eidg. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung der Nachrichtenagentur sda. Schneider-Ammann hofft, dass sein Vorsprechen bei den zuständigen Ministern auch in Jakarta die Verhandlungen voranbringt. Diese befinden sich in der achten Runde. Zu überzeugen gilt es namentlich das indonesische Parlament, das Bedenken gegen ein Abkommen hege. Die Abgeordneten befürchten laut Schneider-Ammann negative Konsequenzen bei einer Marktöffnung.

Verhandlungen seit 2011

Die Schweiz führt die Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen gemeinsam mit den Partnern der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA (Norwegen, Island und Liechtenstein) seit 2011. Mit seinen 251 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist Indonesien die grösste Wirtschaftsnation Südostasiens. Im vergangenen Jahr betrug dort das Wirtschaftswachstum 6 Prozent. Für 2013 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit 6,3 Prozent Wachstum, für 2014 mit 6,5 Prozent.

Bundesrat Schneider-Ammann will durch seine Kontakte vor Ort den grossen Schweizer Unternehmen den Zugang zu diesem Markt erleichtern helfen. Er wird dabei von einer Delegation begleitet, zu welcher der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina und der Bündner Regierungsrat Hansjörg Trachsel gehören.

Bevor er am Montag seine indonesischen Amtskollegen trifft, hat der Schweizer Bundesrat das Tiefbauministerium besucht. Das nach ökologischen Gesichtspunkten errichtete Gebäude ist Teil eines Projekts, das vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) unterstützt wurde. Entwickelt hat es die Internationale Finanz-Corporation, eine Entwicklungsabteilung der Weltbankgruppe.

SDA/ami

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