Zum Hauptinhalt springen

Schweiz könnte IWF in Nöte bringen

Die verzögerte Zusage von Mitteln an den Internationalen Währungsfonds könnte andernorts Zweifel an der Verlässlichkeit der Schweiz wecken, befürchtet die Bundesverwaltung.

Mit dem Rücken zur Wand: IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn (l.) und der Präsident der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet.
Mit dem Rücken zur Wand: IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn (l.) und der Präsident der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet.
Keystone

Angenommen, Spanien müsste in den nächsten Wochen Zuflucht suchen unter dem Rettungsschirm, den die Euroländer, die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) im Mai 2010 gemeinsam für taumelnde Euro-Mitglieder aufgespannt haben. Dann könnte der IWF in Nöte kommen, weil ihm die erforderlichen Mittel für einen Hilfskredit in womöglich dreistelliger Milliardenhöhe nicht zur Verfügung stehen. Und die Mittel fehlen deshalb, weil die Schweiz als einziges Land ihre Zusage an den Währungsfonds noch nicht erfüllt hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.