Zum Hauptinhalt springen

Shopping im Ausland soll begrenzt werden

1,3 Milliarden Franken geben Schweizer jährlich alleine in Deutschland aus. Nun wollen Parlamentarier gegen den Einkaufstourismus vorgehen – mit rigorosen Massnahmen.

David Vonplon
Eine kleine Schikane: Grenznahe Regionen leiden unter dem Grenztourismus. (Zeichnung: Schaad)
Eine kleine Schikane: Grenznahe Regionen leiden unter dem Grenztourismus. (Zeichnung: Schaad)

Das erinnere ihn an die Zeit nach dem Mauerfall, als die Menschen aus dem Osten kamen, um im Westen einzukaufen, gab der Chef des südbadischen Handelsverbands unlängst in der «Badischen Zeitung» zu Protokoll. Nur seien die Schweizer kauffreudiger als damals die DDR-Bürger. Die Rede ist von der Invasion der Eidgenossen in die grenznahen Einkaufszentren: Nicht weniger als 1,3 Milliarden Franken dürften sie 2011 in Deutschland ausgeben – die Detailhändler rechnen darum mit einem Umsatzplus von bis zu 60 Prozent gegenüber 2010. Der Absatz fehlt diesseits der Grenze: Hier melden grenznahe Gewerbeverbände Umsatzeinbrüche von 25 bis 35 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen