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SMI spurtet über 8000 Punkte

Die Aussicht auf einen Kompromiss im US-Haushaltsstreit verhilft den Aktienmärkten zu Kursgewinnen.

Die Hoffnung, dass eine Zahlungsunfähigkeit der USA doch noch verhindert werden kann, liess die Aktienkurse in Asien steigen. Und auch in Europa legten die wichtigsten Indizes zu. Dennoch warnten einige Experten vor allzu grossem Optimismus, solange noch kein Kompromiss in trockenen Tüchern ist.

Der Index für die asiatischen Märkte ausserhalb Japans gewann 0,8 Prozent und stieg auf den höchsten Stand seit dem 23. Mai. In Tokio gewann der Nikkei 0,26 Prozent und schloss bei 14'441,54 Punkten, der breiter gefasste Topix stieg 0,03 Prozent auf den Stand von 1197,47 Punkten. In Europa eröffneten die Börsen mit Aufschlägen zwischen einem halben und einem ganzen Prozent. Der SMI hat im Verlauf des Morgens die Grenze von 8000 Punkte nach oben durchbrochen.

China gegen den Trend

In China gaben dagegen die Kurse nach, der CSI300 verlor 0,6 Prozent, der Index der Börse Shanghai gab 0,4 Prozent nach. Die Notenbank liess den Kurs der Landeswährung Yuan auf ein Rekordhoch steigen und unterstrich so ihren Willen, die Reformen des Währungssystems voranzubringen.

Experten kritisierten aber die Entscheidung der Notenbank: «Die Unternehmen hoffen, dass der Yuan jetzt nicht weiter steigt, weil die Exporte schon jetzt sehr schlecht laufen», sagte ein Händler in Shanghai. «Wenn der Kursanstieg weitergeht, könnten die Ergebnisse wirklich hässlich werden.»

Schon jetzt ist das Wachstum in China so gering wie seit vielen Jahren nicht. Eine stärkere Währung verteuert Exporte, verbilligt aber Importe und kommt damit dem heimischen Konsum zugute.

SDA

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