Zum Hauptinhalt springen

«Solch eine Massenspende ist in Europa nicht vorstellbar»

Die Milliarden-Spenden von Superreichen sind ein amerikanisches Phänomen. Das sagt der Philanthropie-Experte Georg von Schnurbein und erklärt, wie ehrlich das Bekenntnis der vierzig US-Wohltäter gemeint ist.

Initiatoren der Spende-Aktion: Warren Buffett (r.) und Bill Gates.
Initiatoren der Spende-Aktion: Warren Buffett (r.) und Bill Gates.
Keystone
1 / 1

40 US-Milliardäre versprechen, die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Ist das eine Revolution im Spendewesen?Wie das Medienecho zeigt, ist das tatsächlich eine aussergewöhnliche Aktion. Bei allen kritischen Stimmen, die nun ebenfalls aufkommen, muss man das als grosszügige Gesten anerkennen. Das Bekenntnis ist aus einem philanthropischen Verständnis herausgewachsen. Aber selbstverständlich gibt es keinen Altruismus ohne Egoismus. Die Spender erwarten sicherlich auch Dank und Aufmerksamkeit.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.