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«Sollte der Euro auf 1.00 Franken sinken ...»

Zwei Beispiele von Firmen nennt Swissmem-Präsident Hans Hess, die nach dem Frankenschock zu kämpfen haben.

Swissmem-Präsident Hans Hess geht davon aus, dass Unternehmen viele Stellen ins Ausland verlagern, wenn die Stärke des Frankens anhält.
Swissmem-Präsident Hans Hess geht davon aus, dass Unternehmen viele Stellen ins Ausland verlagern, wenn die Stärke des Frankens anhält.
Beat Mathys

Nach dem Frankenschock von Anfang Jahr sind die Erträge vieler Industriebetriebe eingebrochen. Wie steht es um die Aufträge?

Hans Hess: Der Entscheid der Nationalbank, am 15. Januar den Euromindestkurs aufzuheben, hat in der Industrie sofort zu einer Margenkrise geführt. Von einem Tag auf den anderen wurden unsere Produkte in Europa um 15 Prozent teurer. Weil die Unternehmen das nicht telquel auf die Kunden überwälzen können, verringerte sich die Marge massiv. Ein Drittel der Firmen in der Maschinenindustrie rechnet mit Verlusten im Jahr 2015. Die Aufträge sind im ersten Quartal dieses Jahres um 17 Prozent zurückgegangen. Das ist massiv.

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