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Spaniens finanzpolitische Bombe

Spanien braucht neue Hilfskredite. Aber wie sind diese günstig zu haben? Im Vorfeld des Gipfeltreffens der EU-Staatsoberhäupter wird auf höchstem Niveau mit höchstem Einsatz gepokert.

Ins Strudeln geraten: Ob der Euro noch zu retten ist, wird sich bald zeigen. Spaniens Finanzpolitik ist dabei entscheidend.
Ins Strudeln geraten: Ob der Euro noch zu retten ist, wird sich bald zeigen. Spaniens Finanzpolitik ist dabei entscheidend.
Keystone
Streng überwacht: Spanische Polizisten schirmen ein Treffen der Europäischen Zentralbank in Barcelona ab.
Streng überwacht: Spanische Polizisten schirmen ein Treffen der Europäischen Zentralbank in Barcelona ab.
Keystone
Wächst trotz Krise zum Himmel: Das Hauptquartier der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Der Ausbau der Europäischen Zentralbank ist auch für die Zukunft des Euro entscheidend.
Wächst trotz Krise zum Himmel: Das Hauptquartier der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Der Ausbau der Europäischen Zentralbank ist auch für die Zukunft des Euro entscheidend.
Keystone
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Ein hoher Beamter des spanischen Wirtschaftsministeriums hat gemäss «Financial Times» angedeutet, wie sein Land aus seiner misslichen Lage zu entrinnen gedenkt. Spanien werde kein Geld vom neu geschaffenen Hilfsfonds European Stability Mechanism (ESM) beantragen, könne sich aber vorstellen, eine Kreditlinie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verlangen. Was für Laien eine technische Spitzfindigkeit sein mag – ein Hilfskredit ist schliesslich ein Hilfskredit –, ist in der Tat ein riskanter Politpoker. Worum geht es?

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