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Starker Franken belastet die Konjunktur

Das BIP wird nach Einschätzung des Bundes im laufenden Jahr um 0,8 Prozent wachsen. Damit fällt die Prognose etwas tiefer aus als noch im März.

Experten rechnen mit einem tieferen Wachstum: eine Baustelle bei Visp (VS). (23. März 2015)
Experten rechnen mit einem tieferen Wachstum: eine Baustelle bei Visp (VS). (23. März 2015)
Olivier Maire, Keystone

Der Frankenschock dämpft die Schweizer Wirtschaft stärker als erwartet. Die Konjunkturexperten des Bundes rechnen für das laufende Jahr neu mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 0,8 Prozent. Im März gingen sie noch von einem Anstieg von 0,9 Prozent aus.

Auch die Zahlen für 2016 senkten die Experten leicht. Hatten sie im März noch ein Wachstum von 1,8 Prozent errechnet, sagen sie nun eine BIP-Zunahme von 1,6 Prozent voraus, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Keine tiefgreifende Rezession

Grund für die schlechtere Prognose sei das schwache 1. Quartals 2015 und die leichte Abwärtskorrektur bei den Erwartungen für die weltwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere für die USA im Jahr 2015.

Die Experten gehen weiterhin davon aus, dass sich die Schweizer Wirtschaft ohne tiefgreifende Rezession an den starken Franken anpassen kann. Allerdings sei die Konjunktur bei starken Ausschlägen der Wechselkurse weiterhin verwundbar.

SDA/dia

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