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Topökonomen warnen vor «dritter Depression»

Die grosse Depression der 30er-Jahre wirkt bis heute als schlimmstmögliche weltweite wirtschaftliche Katastrophe nach. Hier versuchen im Oktober 1930 in Cleveland 5000 Personen 2000 extra geschaffene Jobs zur Reinigung von Pärken und deren Instandhaltung zu ergattern.
Das Drama Japans zeichnet sich weniger in einem drastischen Absturz der Wirtschaft ab, als vielmehr in einem äusserst lang anhaltenden ökonomischen Beinahestillstand. Die Deflation – andauernd sinkende Preise wegen fehlender Nachfrage – setzte nach der geplatzten Immobilienblase Ende der 80er Jahre ein und erhöhte die reale Schuldenlast der Banken und der Unternehmen. Die Wirtschaftspolitik fand gegen die sich daraus ergebende Krise kein wirksames Mittel. Den Konsumenten nützen tiefere Preise wenig, wenn sie gleichzeitig um ihren Löhne und ihren Job fürchten müssen.
Der massenhafte Ausfall von Hypotheken, die an Personen mit geringer Bonität vergeben und in komplexen Derivaten gehandelt wurden, markiert den Anfang der Finanzkrise. Im Herbst 2008 erreichte sie ihren bisherigen Höhepunkt. Die Weltwirtschaft leidet bis heute an den Nachwirkungen dieser Krise. Im Bild ein Haus in San Antonio, dessen Besitzer kurz vor einer Zwangsräumung stehen, da sie die Hypothek nicht weiter bedienen können.
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