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Transaktionen Hildebrands waren rechtens

Die Notenbank muss ihren Chef im Eiltempo von einem hässlichen Gerücht befreien. Die Revisionsgesellschaft PricewaterhouseCoopers durchleuchtete sämtliche Transaktionen der Familie Hildebrand.

Verdächtige Dollartransaktionen seiner Frau und Tochter: Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand.
Verdächtige Dollartransaktionen seiner Frau und Tochter: Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand.
Keystone

Feinde hätte Philipp Hildebrand genügend: Monatelang stand der Präsident der Nationalbank im Visier jener, die unter dem hohen Frankenkurs ächzten und der Nationalbank (SNB) unverantwortliche Untätigkeit vorwarfen.

Für Hildebrand wäre auch die Gelegenheit stets da, sein immenses Insiderwissen für eigene Zwecke zu nutzen. Illegal natürlich. Genau in diese Richtung zielt das Gerücht, das dem Nationalbank-Verantwortlichen laut eigenen Angaben am 15. Dezember zu Ohren kam, just an jenem Tag, an dem die SNB in Bern zu einer der regelmässigen Medienkonferenzen eingeladen hatte. Das Gerücht: Hildebrand habe in Zusammenhang mit der Festsetzung des Franken-Euro-Mindestkurses am 6. September 2011 unzulässige Geschäfte getätigt. Wer die Quelle des Gerüchts ist, wollte die Nationalbank gestern Abend nicht beantworten. Bis gestern kursierten weder in den nationalen noch internationalen Medien derartige Spekulationen.

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