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Trotz starkem Franken: Die Russen strömen in die Schweiz

Die Schweizer Hotels verzeichneten im November deutlich mehr Übernachtungen als im Vorjahr. Eine Region konnte besonders von der gesteigerten Reiselust der Ausländer profitieren.

Die Schweiz als beliebtes Reiseziel: Die Finalistinnen der Miss Russia-Wahl am White Turf, 2008 in St. Moritz.
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Keystone

Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels ist im November 2010 deutlich gestiegen. Mit 1,8 Millionen lag sie um 4,8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Sowohl Schweizer wie auch ausländische Gäste buchten mehr Übernachtungen. So beherbergten die Hoteliers 817'000 einheimische Gäste. Dies sind 4,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung vom Freitag festhält.

Auf das Konto der ausländischen Gäste gingen 961'000 Übernachtungen, trotz Frankenstärke resultierte damit eine Zunahme um 5,1 Prozent. Vor allem aus Asien kamen mehr Gäste ( 18 Prozent). Dabei legte China um satte 40 Prozent zu.

19 Prozent mehr Russen

In Europa verzeichnete Deutschland ein Plus von 3,2 Prozent. Auch Russen übernachteten häufiger in Schweizer Hotels ( 19 Prozent). Bei den Italienern wurde hingegen ein Rückgang von 5,8 Prozent registriert.

Nach Regionen verbuchte Zürich mit einem Plus von 32'000 Nächten ( 8,6 Prozent) die stärkste absolute Zunahme. Es folgen die Genferseeregion sowie die Zentralschweiz mit einer Steigerung von 14'000 respektive 11'000 Einheiten. Den deutlichsten Rückgang musste das Tessin mit einem Minus von 6,7 Prozent hinnehmen.

In den ersten elf Monaten kumuliert stieg die Zahl der Logiernächte um 2,1 Prozent auf 33,8 Millionen. Die ausländischen Gäste verzeichneten 19,1 Millionen Logiernächte ( 2,1 Prozent). Auf das Konto der Einheimischen gingen 14,7 Millionen Übernachtungen ( 2,0 Prozent).

SDA/mrs

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