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Trump sorgt via Twitter für sinkende Ölpreise

US-Präsident Donald Trump hat die Preisstrategie des Rohölkartells in einem Tweet kritisiert und die Opec dazu aufgefordert, sich zu «entspannen».

«Relax and take it easy»: Der US-Präsident Donald Trump in Maryland vor seinem Abflug nach Hanoi zum Gipfeltreffen. (26. Februar 2019)
«Relax and take it easy»: Der US-Präsident Donald Trump in Maryland vor seinem Abflug nach Hanoi zum Gipfeltreffen. (26. Februar 2019)
Saul Loeb, AFP

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre deutlichen Vortagsverluste leicht ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,64 US-Dollar. Das waren 12 Cent weniger als am Montagabend. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 55,21 Dollar.

Am Montag hatten die Ölpreise mit kräftigen Verlusten auf abermalige Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Preisstrategie des Rohölkartells Opec reagiert. Trump hatte getwittert, dass die Ölpreise zu stark stiegen und die Opec sich «entspannen» solle.

Seit Januar haben die Opec und mit ihm verbündete Produzenten wie Russland ihre Förderung deutlich heruntergefahren. Das war eine Reaktion auf einen heftigen Ölpreiseinbruch im vergangenen Herbst, der auf eine lockerere Linie der USA gegenüber Abnehmern iranischen Rohöls folgte.

Nur wenige Wochen zuvor hatte Trump den führenden Opec-Staat Saudiarabien aufgefordert, seine Rohölförderung zu erhöhen - was dieser auch tat. Einige Marktbeobachter halten es vor diesem Hintergrund für wenig wahrscheinlich, dass Saudiarabien oder die Opec auf neuerliche Forderungen Trumps eingehen könnten.

SDA/sep

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